Orthopädische Rehabilitation
Das Klinikum Theresienhof ist spezialisiert auf die postoperative Rehabilitation nach chirurgischen Eingriffen am Stütz- und Bewegungssystem. Das betrifft den Gelenksersatz (Schulter-Knie- Hüft- und Sprunggelenke) ebenso wie Eingriffe an der Wirbelsäule (Bandscheibenoperationen, Versteifungsoperationen, Tumorbehandlungen) und nach Frakturen z. B. im Rahmen einer Osteoporose und/oder operativen Korrekturen an den Strukturen des Stütz- und Bewegungsapparates.
In fast allen Bereichen der orthopädischen Chirurgie und der Unfallchirurgie herrscht heute absolute Einigkeit darüber, dass speziell nach Gelenksersatzoperationen eine Rehabilitation unabdingbar ist. Neue chirurgische Techniken, spezielle Verankerungsmöglichkeiten der Ersatzgelenke und moderne Implantattechnologien ermöglichen einen immer früheren postoperativen Rehabilitationsbeginn.
Die Rehabilitationsfähigkeit der PatientInnen hängt dabei oft weniger von den Bedingungen der Operation selbst sondern sehr häufig von den vorher schon bestehenden Begleiterkrankungen ab.
Das Klinikum Theresienhof ist spezialisiert auf die postoperative Rehabilitation nach chirurgischen Eingriffen am Stütz- und Bewegungssystem. Das betrifft den Gelenksersatz (Schulter-, Knie-, Hüft- und Sprunggelenke) ebenso wie Eingriffe an der Wirbelsäule (Bandscheibenoperationen, Versteifungsoperationen, Tumorbehandlungen) und nach Frakturen z.B. im Rahmen einer Osteoporose und/oder operativen Korrekturen an den Strukturen des Stütz- und Bewegungsapparates.Wann ist eine Rehabilitation notwendig?
In fast allen Bereichen der orthopädischen Chirurgie und der Unfallchirurgie herrscht heute absolute Einigkeit darüber, dass speziell nach Gelenksersatzoperationen eine Rehabilitation unabdingbar ist. Neue chirurgische Techniken, spezielle Verankerungsmöglichkeiten der Ersatzgelenke und moderne Implantattechnologien ermöglichen einen immer früheren postoperativen Rehabilitationsbeginn. Die Rehabilitationsfähigkeit der PatientInnen hängt dabei oft weniger von den Bedingungen der Operation selbst sondern sehr häufig von den vorher schon bestehenden Begleiterkrankungen ab.Wie bekomme ich eine Rehabbewilligung?
Kur- und Rehabilitationsaufenthalte werden im Regelfall auf Antrag bei Ihrer Pensionsversicherungsanstalt bei medizinischer Notwendigkeit genehmigt. Sofern Sie bei Ihrem Ehegatten/Ehegattin mitversichert sind, erfolgen Genehmigung und Kostenersatz durch den sozialen Krankenversicherungsträger.Den genannten Antrag kann Ihr Fach- oder Hausarzt bzw. der behandelnde Arzt im Krankenhaus stellen.
Akute konservativ-orthopädische Krankenhausaufenthalte werden von Ihrem Krankenversicherungsträger und Ihrer privaten Zusatzversicherung genehmigt.
Die Zuweisung hierfür erfolgt durch den Fach- oder Hausarzt. Wir bitten Sie, die Kostenübernahme mit Ihrer privaten Krankenversicherung im Vorfeld des Aufenthaltes zu klären.
Kurantrag zum Ausdrucken: Download Rehabantrag
Therapien
Folgende Therapien werden im Klinikum Theresienhof im Bereich der orthopädischen Rehabilitation angeboten:
Massagen
| Heilmassage | Klassische Massagegriffe zur Durchblutungsförderung, Stoffwechselanregung, Verspannungslösung, Schmerzlinderung |
| Fußreflexzonenmassage | Daumendruck-Massage an den Fußsohlen mit reflektorischem Einfluss auf Organe, Muskulatur, Allgemeinbefinden |
| Bindegewebsmassage | Reizintensive Massage, hauptsächlich zur Lösung von Verklebungen (Narbe) des Bindegewebes |
| Akupunktmassage | Energetische Massage mit einem Massagestäbchen zum Zwecke des energetischen Ausgleichs, basiert auf der Meridianlehre der traditionellen chinesischen Medizin, günstige Wirkung auf das Allgemeinbefinden |
| Lymphdrainage | Sanfte Massagetechnik zur Förderung des Abtransportes von Gewebsflüssigkeiten (Schwellungen, Blutergüsse) |
| Apparative Lymphdrainage | Wellenförmige Massage mittels angelegter Druckmanschetten für Arme oder Beine um einen Abtransport von Gewebsflüssigkeit zu fördern. |
| Hydrojet | Apparative Druckwellenmassage zur Lösung von Muskelverspannungen und Förderung der Durchblutung. |
Bewegungstherapie
| Einzelheilgymnastik | Physiotherapie ist Arbeit mit Bewegung und beinhaltet die manuelle Therapie von Funktionsstörungen des Bewegungssystems und die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der natürlichen Bewegungsabläufe. |
| Beckenbodengymnastik | Wahrnehmung, Entspannung, Anspannung und Kräftigung des Beckenbodens. Schulung des situationsgerechten Einsatzes der Beckenbodenmuskulatur. |
| Trainingsgruppe Wirbelsäule | Erklärung der Anatomie, Haltungsschulung, Übungen zur Kräftigung der Bauch-, Rücken- und Schultergürtelmuskulatur, Bück- und Hebetraining |
| Koordinationstraining | Training mit und ohne mobile Elemente zur Verbesserung des Gleichgewichtes und der Koordination |
| Trainingsgruppe Obere Extremität | Training ohne bzw. mit Gewichten zur Kräftigung der Arm- und Schultermuskulatur |
| Skoliosebehandlung | Haltungsschulung und Stabilisationstraining der Wirbelsäule, Übungen zur aktiven Aufrichtung der Wirbelsäule. |
Medizinische Trainingstherapie
| Crosstrainer | Gelenkschonendes Ausdauertraining bei dem gleichermaßen Ober- und Unterkörper beansprucht werden |
| Stair | Förderung der Ausdauer und Training der Beinmuskulatur |
| Beinpresse | Kräftigung der Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur |
| Hüfttrainer | Kräftigung der Gesäßmuskulatur und Förderung der Beckenstabilität |
| Seilzug | Kräftigung der Schulter-/Armmuskulatur bzw. der Rückenmuskulatur |
| Laufband | Ausdauertraining im Gehen bzw. Laufen |
| Ergometer | Standfahrrad zum Ausdauertraining und Kräftigung der Beinmuskulatur |
| Motorschiene | Maschinelle passive Bewegung für das Schulter- oder Kniegelenk zur Förderung der Beweglichkeit |
| Camoped | Unterstütztes Bewegungstraining der Beine |
| Biodex | Isokinetisches Krafttraining mit dosierbarer Bewegungsgeschwindigkeit |
| Nordic Walking | Einfache natürliche Übung, die Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich lösen kann. Die Stöcke helfen die Knie- und Hüftgelenke sowie die Beine zu entlasten. |
| Ganglabor | Durch elektronische Messgeräte und digitale Bildverarbeitung werden wichtige Daten der Gehbewegungen aufgezeichnet, analysiert und weiterführende Therapien geplant. |
Thermotherapie
| Vollpackung | PatientIn entkleidet sich ganz, legt sich auf die Liege, wird mit Schlamm bestrichen, in Folie eingeschlagen, zugedeckt und abgesenkt (kein Wärmeverlust). Nach 15 min. wird der Schlamm abgeduscht. Durchblutungsförderung, wirkt entspannend. |
| Teilpackung | Warme Moorpackung wird auf die von Arzt/Ärztin vorgeschriebene Körperstelle gelegt. Nach 15-minütiger Behandlungszeit wird die Haut mit einem nassen Handtuch von TherapeutInnen gereinigt. Durchblutungsförderung, wirkt entspannend. |
| Lokale Therapie |
Vorwiegend Kältepackungen, die schmerzstillend und abschwellend wirken |
| Wärmetherapie trocken | Geschlossene Wärmepackung zur Durchblutungsförderung und muskulären Entspannung. |
| Kalt/Warm Wechseltherapie | Wechselbäder für Hände oder Füße zur Anregung des Kreislauf- und Immunsystems. |
| Hilotherm | Apparative Kältetherapie bei konstanter Temperatur. |
Elektrotherapie
| Galvanisation | Kontinuierliche Gleichstromanwendung zur Schmerzbekämpfung und Förderung der Durchblutung |
| Impulsgalvanisation | Regelmäßig unterbrochene Gleichstromimpulse, wirkt stark schmerzlindernd |
| Iontophorese | Kontinuierliche Gleichstromanwendung, bei der zusätzlich ein Medikament aufgetragen wird, die Wirkung richtet sich auch nach der Art des Medikamentes |
| Diadynamischer Strom | Überlagerung zweier Stromarten, um eine Schmerzlinderung bzw. Muskelentspannung zu erreichen |
| Ultrareizstrom | Gleichmäßige Stromimpulse, die eine starke Schmerzlinderung und Stoffwechselsteigerung bewirken |
| Hochvolt | Einsatz von sehr kurzen Stromimpulsen mit hoher Spannung, dadurch besteht eine gute Hautverträglichkeit |
| TENS | Kurze Stromimpulse, die vorwiegend zur Schmerzbekämpfung eingesetzt werden |
| Exponentialstrom | Selektive Muskelstimulation von gelähmter Muskulatur |
| Schwellstrom | Elektroden werden über die geschwächten Muskeln gelegt, dient zur Muskelkräftigung. |
| Interferenzstrom | Elektroden werden auf die verordneten Stellen aufgelegt. Der Strom fördert die Durchblutung, löst Spannungen und wirkt schmerzstillend. |
| Reizstromdiagnostik | Muskelreizung mit verschiedenen Stromarten, um das Ansprechverhalten einzelner Muskeln zu testen |
| Hochfrequenzstrom | Schmerzlindernde und Stoffwechselfördernde Stromanwendung mit Frequenzen bis 1MHz, bei der auch Wärme erzeugt wird. |
| Kombinationstherapie Elektro/Ultraschall | Gleichzeitige Anwendung eines therapeutischen Ultraschalls mit einzelnen Stromarten. |
Ultraschalltherapie
Durch die Anwendung des Ultraschalls kommt es zu einer Wärmeentwicklung im Gewebe. Diese bewirkt die Durchblutungsförderung und eine Verbesserung des Stoffwechsels, schmerzlindernd.
Hydrophysikalische Therapie
Unterwassergymnastik
Bei einer Wassertemperatur von ca. 31 Grad werden gezielte, auf das Krankheitsbild und auf die Bewegungsmöglichkeiten abgestimmte Übungen beigebracht. Diese fördern die Verbesserung der Beweglichkeit und der Stabilisationsfähigkeit, weiters helfen sie beim Muskelaufbau und der Schmerzreduktion.
Bei einer Wassertemperatur von ca. 31 Grad werden gezielte, auf das Krankheitsbild und auf die Bewegungsmöglichkeiten abgestimmte Übungen beigebracht. Diese fördern die Verbesserung der Beweglichkeit und der Stabilisationsfähigkeit, weiters helfen sie beim Muskelaufbau und der Schmerzreduktion.
| Unterwassermassage | PatientIn steigt unbekleidet in die Wanne. Durch Druckluftdüsen werden Muskelverspannungen gezielt gelöst. |
| Zweizellenbad | Teilbad der Arme bzw. der Beine mit gleichzeitiger Anwendung eines Gleichstromes, dient der Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung und Verminderung von Gefühlsstörungen der Haut |
| Vierzellenbad | Teilbad der Arme und Beine, zur Anwendung siehe oben |
| Unterwasserdruckstrahlmassage | Unterwassermassage in der Wanne, bei der ein Masseur einen Wasserstrahl einsetzt, der durch einen Schlauch bzw. Düse druckreguliert wird. |
| Kohlensäurebad | Anregung der Durchblutung und verbessert die Sauerstoffabgabe im Gewebe. |
| Medizinalbad | Warmes Vollbad mit medizinischen Zusätzen wie Sole oder Kräuteressenzen. Anwendung bei Muskelverspannung, Hauterkrankungen wie z.B. Schuppenflechte. |
| Moorschwebestoffbad | Vollbad mit gelösten Moorpartikelchen, wirkt entspannend und durchblutungsfördernd. |
Klinische-, Gesundheitspsychologie
| Coachinggespräch | Im Rahmen eines Einzelgesprächs wird den PatientInnen die Möglichkeit geboten ihre aktuelle Lebenssituation zu betrachten, persönliche Anliegen, Bedürfnisse und Probleme zu thematisieren sowie ziel- und ressourcenorientiert daran zu arbeiten. |
| Entspannung | In der Entspannungsgruppe soll den PatientInnen die Möglichkeit geboten werden, zur Ruhe zu kommen und Entspannung bewusst zu erleben. |
| Gedächtnistraining | In einer Kleingruppe werden Gedächtnisstrategien erarbeitet, geübt und die Aufmerksamkeitsleistung trainiert. |
| Gesundheit beginnt im Kopf | Hier werden im Sinne der Psychoedukation Informationen zum Thema Schmerz und subjektives Schmerzerleben und Schmerztherapie weitergegeben. |
| Lebensbiographisches Training | Entwicklung von Strategien zur Bewältigung von belastenden Ereignissen des Lebens. |
| Biofeedback | Einzeltherapie bei der Entspannungstechniken mit Hilfe von Darstellung verschiedener Körperparameter wie z.B. Atem- und Pulsfrequenz, Blutdruck, Muskelspannung und Hautwiderstand geübt werden. |
Ernährung
| Gesunde Ernährung | Ein Vortrag über ernährungsmedizinische Grundlagen im Hinblick auf etwaige Vorerkrankungen wie Diabetes, Adipositas, Bluthochdruck, usw. |
| Diabetische Schulung | Dieser Vortrag beinhaltet Insulinschulung, Erklärung von BE=Broteinheiten, Ernährungsvorschläge, neueste medizinische Erkenntnisse zur Erleichterung des Alltages, mögliche Folgeerkrankungen, Grundlagen der diabetischen Fußpflege, etc. |
| Ernährungsberatung Einzelgespräch | Nach einer ausführlichen Ernährungsanamnese folgt ein Beratungsgespräch. Dieses erklärt, welchen positiven Einfluss die Veränderung von Ernährungsgewohnheiten auf vorliegende Erkrankungen haben kann. |
| BIA-Messung (Body Impedance Analyse) | Die BIA-Messung zeigt die Zusammensetzung hinsichtlich Muskelmasse, Fettanteil und Wasser im Körper an. |
Indikationsspezifische Schulungen und Vorträge
| Erlebnis Gehen | Informationen rund um das Gehen und Vermeiden von Fehlbelastungen |
| Künstlicher Gelenksersatz | Information über verschiedene Arten des Gelenkersatzes und Verhaltensmaßnahmen im Alltag |
| Schmerz – was tun? | Information über Entstehung, Verarbeitung und Behandlung von Schmerzen |
| Biomechanik | Information über Aufbau und Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers |
| Warum ist Bewegung so gesund? | Nutzen und anatomische Beschreibung von Vorgängen im Körper bei Bewegung |
| Raucherberatung | Motivationsstärkung und Vermittlung von Strategien zur Entwöhnung vom Rauchen |
| Grundzüge therapeutischer Maßnahmen | Erklärung der unterschiedlichen physikalischen Therapiemaßnahmen |
| Arbeiten mit Hilfsmitteln | Information über verschiedenste Geräte, die bei körperlichen Einschränkungen zur Bewältigung des Alltags genutzt werden können. |
| Gelenkschutz | Information über gelenkschonendes Verhalten. |
| Rückenschule | Information über rückenschonendes Verhalten. |
| Stressmanagement | Erlernen einer effektiven Zeit- und Ressourcenplanung, um Alltagsbelastungen zu meistern. |
Ergotherapie
| Ergotherapie | Motorisch-funktionelles Training, Sensibilitätstraining, Feinmotoriktraining, Narbenbehandlung, Aktivierung und Kräftigung der Muskulatur zur Erreichung der größtmöglichen Selbstständigkeit im Alltag. |
| Alltagstraining | Durch Beratung und spezielles Training wird bei der Lösung von ganz persönlichen Schwierigkeiten zur Bewältigung der Alltagssituation geholfen. |
| Hilfsmittelabklärung | Begutachtung, ob und welche Hilfsmittel nötig sind bzw. auch erstes Training mit Hilfsmitteln (z.B. Strumpfanziehhilfe). |
| Gelenkschutz | Schulung zum gelenksschonenden Verhalten im Alltag. |
| Rückenschule | Schulung zur rückenschonenden Verhalten im Alltag. |
| Lagerungsschiene/dynamische Schienen | Anpassung oder Konstruktion spezieller Schienen vorwiegend für die oberen Extremitäten um eine positionierte Ruhigstellung oder gezielte Bewegung zu erreichen. |
| Arbeitsplatzberatung | Beratung über ergonomisches Verhalten am Arbeitsplatz |
| Paraffin | Wärmebehandlung zur Verbesserung der Stoffwechselaktivität und Mobilität der Hände. |
Sonstiges
| Herzkreislauftraining | Einfache Bewegungsübungen um die allgemeine Kraftausdauer zu verbessern. |
| Airsteppergruppe | Gleichgewichtsübungen auf labiler Unterlage |
| Gangsicherheitstraining mit Stöcken | Kraft- und Koordinationsübungen mit Stöcken |
| Koordinationstraining mit Ball | Training zur Verbesserung der Reaktion und Koordination |
| Angehörigenberatung | Einzelgespräch für nächste Angehörige von PatientInnen |
| Muskelrelaxation | Muskuläre Entspannungstherapie nach Jacobson |
| Motorschiene | Maschinelle passive Bewegung für das Schulter- oder Kniegelenk zur Förderung der Beweglichkeit |
| Camoped | Unterstütztes Bewegungstraining der Beine |






